Der gute Umgang mit peinlichen Situationen oder wie Du lernen kannst, nicht im Erdboden versinken zu wollen!

Solange es Menschen geben wird, wird es auch peinliche Situationen geben. Die Frage ist nur, wie gehst Du damit um?

Was machst Du, wenn Dein Hosenstall offen ist und Dein Chef Dich darauf hinweist?

Wie reagierst Du, wenn Du den Namen Deines Gegenübers vergessen hast und er es merkt, obwohl Du Dein ganzes Sprachtalent einsetzt, um dem fatalen Outing Moment irgendwie im Gespräch auszuweichen?

Was ist Dein erster Gedanke, wenn Deine Kollegin Dir sagt: „Du hast Deine Bluse falschrum an…ich sehe die Seitennähte und das Waschetikett!“?

Ich kann Dir Eines versichern…Je mehr peinliche Situationen Du erlebst, desto schmerzfreier wirst Du! Irgendwann kommt Jeder an den Punkt, wo er sich denkt

„So what?“

Übrigens wäre es ja auch furchtbar langweilig, wenn immer Alles reibungslos ablaufen würde…wo bleibt denn da der Spass? Eine unangenehme Situation kann zwei Menschen ja auch zusammenschweissen…Gefährten im Sturm sozusagen… gemeinsam gegen das Schicksal…

Meiner Erfahrung nach gibt es nur EINE Lösung für alle Peinlichkeiten dieser Welt:

Nämlich eine gehörige Portion HUMOR!!

Wenn Du der Erste bist, der drüber lacht, entschärft das die Situation und macht Dich wahrscheinlich sogar gleich sympathisch. Natürlich ist es fantastisch, wenn Du gleich den richtigen, lustigen Spruch auf den Lippen hast aber wer kriegt das schon immer hin??

Danach…zu Hause…. fallen Dir tausend Dinge ein, die Du witzigerweise hättest sagen können…aber in DEM Moment, bist Du erstmal völlig überrascht und reaktionsarm.

Warum eigentlich?… habe ich mich gefragt und eine wie ich finde logische Erklärung gefunden.

Weil wir nach den Normen erzogen werden und gewisse Benimmregeln so verinnerlicht haben, dass es unvorstellbar erscheint, dass Etwas peinlich falsch läuft. Und so verfallen wir in eine Art „Sekunden – Schockstarre“, die uns daran hindert, gelassen und cool oder überhaupt irgendwie zu reagieren.

Also wird es Zeit, dass wir der Normalität ab und zu entsagen und uns auf das Individuelle besinnen.

Nee, ganz ehrlich… sich ab und an zu gestatten, sich auch mal anders oder sogar skurril zu verhalten, lockert das eigene Verkrampftsein ungemein. Und ist eine perfekte Vorbereitung auf das würdevolle Meistern der nächsten Peinlichkeit!!

Also beginne mal mit einem persönlichen Brainstorming Deiner : „Ich verhalte mich mal ausserhalb der Norm“ – Ideen. Vielleicht willst Du Dich noch nicht sooo weit vorlehnen und beginnst einfach nur damit, die Kassiererin im Supermarkt abends mit einem            „Guten Morgen“ zu begrüssen. Oder Du antwortest auf die genuschelte Frage des Eisverkäufers „Waffel oder Becher?“ mit „Das Eis in den Becher und die Waffel dann kopfüber obendrauf bitte!“

Wenn Dir das zuviel ist und Du lieber erstmal anfangen möchtest, Dinge anders zu machen ohne Einbeziehung Fremder, dann könntest Du zum Beispiel im Regen mal nicht Deinen Schirm aufmachen, sondern ihn demonstrativ geschlossen unter dem Arm transportieren.

Oder Du ziehst einfach mal morgens zwei verschieden farbige Socken an. Oder Du gehst an einem Samstag nachmittag auf den Marktplatz und lässt ein paar Seifenblasen fliegen… einfach so, weil es gute Laune macht ….

Ich bin mir sicher, Du wirst da schon etwas Passendes finden, um Dich selbst ein Stück weit aus Deinem genormten Schneckenhaus zu holen!

Die Geübteren unter Euch laufen natürlich im  Moonwalk – Modus zur U-Bahn Station, diskutieren kurz mit dem Fahrscheinhautomaten, wenn er mal wieder klemmt und sprechen die Nachbarskatze mit „Frau Gertrude Meier“ an, egal wie sie wirklich heisst…

Ich weiss, das klingt total bescheuert, aber je öfter Du diese Norm Grenze überschreitest und Deiner Individualität Raum gibst, desto gelassener wirst Du in Zukunft mit peinlichen Situationen umgehen! Das kann ich Dir garantieren!

Und bis Du Deinen eigenen Anti- Norm – Level gefunden hast, kannst Du die folgenden Fragen so beantworten:

Was machst Du, wenn Dein Hosenstall offen ist und Dein Chef Dich darauf hinweist? Du sagst grinsend: „Ich weiss…ich hab Bereitschaft!

Wie reagierst Du, wenn Du den Namen Deines Gegenübers vergessen hast und er es merkt, obwohl Du Dein ganzes Sprachtalent einsetzt, um dem fatalen Outing Moment irgendwie im Gespräch auszuweichen? Du sagst verlegen„Du hast gemerkt, das ich Deinen Namen vergessen hab, obwohl ich mir grad echt Mühe gebe, oder??“

Was ist Dein erster Gedanke, wenn Deine Kollegin Dir sagt: „Du hast Deine Bluse falschrum an…ich sehe die Seitennähte und das Waschetikett!“ Du denkst und sagst vielleicht sowas wie: „Ja, das ist grad voll Trend..haste nicht mitgekriegt, oder?“

Und das Wichtigste bei Alldem: IMMER LÄCHELN!!Dann gibst Du nicht nur Deinem Gegenüber sondern auch Dir das gute Gefühl, dass Du trotzdem irgendwie Alles unter Kontrolle hast, auch wenn es natürlich nicht so ist!!

 

 

 

talentandsoul

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